Rezension      Leseproben

Über das Buch

Da ist er, der Tunnel, an dem er sich damals immer mit seinen Freunden getroffen hat, zum Rauchen und Klönen, zum Pläne schmieden und flirten. Und – Klaus Levitzow traut seinen Augen kaum – da ist auch noch die Inschrift, die Karsten damals angebracht hat: „Wer die Beatles nicht kennt…“. Soviel hat sich in den 20 Jahren seither verändert in dieser Stadt, doch den Tunnel und die Inschrift gibt es noch. Sie wecken in Levitzow Erinnerungen an den Sommer 1976 und er verwandelt sich wieder in den Fünfzehnjährigen, der er damals gewesen ist. Er muss wieder das Klassenzimmer verlassen, weil er im Staatsbürgerkundeunterricht Kritik geübt hat und ärgert sich darüber, dass alle anderen schweigen. Ist er denn der Einzige, der unter den Verhältnissen leidet?

In jedem Fall ist er nicht der Einzige, der es liebt, im intershop einzukaufen und Jeans aus dem Westen zu tragen, denn das ist Kult – genauso wie die Schallplatten all dieser coolen Bands aus dem Westen, Jethro Tull, Sweet,10 CC und natürlich der Beatles, zu deren Musik sie auf der Schuldisko tanzen.

Nach all dem Ärger in der Schule sehnt Klaus die Ferien herbei. Er trifft sich mit seinen Freunden und Freundinnen am See und genießt die Natur und das Leben und vor allem den Anblick seiner knackigen Klassenkameradinnen. Dieser Sommer 1976 ist ein heißer Sommer, der unvergessliche Erlebnisse für ihn bereithält: Den ersten richtigen Rausch, Zusammenstöße mit den Hütern des Gesetzes, die erste Enttäuschung mit einem Mädchen, die Bekanntschaft mit dem Kriegsveteran Zigahn, der ihm Dinge über den Krieg erzählt, über die sonst niemand spricht, und schließlich seine erste große Liebe. Nach diesem Sommer hat er die Kindheit endgültig hinter sich gelassen

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Langen – Müller 2004:

Hardcover mit Schutzumschlag, 332 Seiten, ISBN 3-7844-2944-0        
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Wer die Beatles....Piper VerlagPiper 2005:

Taschenbuch, 332 Seiten, ISBN 978-3-492-24362-9     
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